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Auftaktniederlage gegen Wattens

Mit einem 2:1-Heimsieg über Kitzbühel startete der Tabellenführer in die Rückrunde. Eine mangelnde Chancenauswertung der Wattener hielt das Spiel über lange Zeit spannend.

Mit rund 900 Zuschauern war das Gernot Langes Stadion in Wattens am Samstagnachmittag der Nabel der Tiroler Fußballwelt. Beim Tiroler Derby zwischen der WSG Wattens und dem FC Kitzbühel ging es für die Heimmannschaft immerhin um die Tabellenführung, ein Sieg im Fernduell mit Anif war eigentlich Pflicht. Auf der anderen Seite haben die Kitzbüheler das Abstiegsgespenst längst nicht abgeschüttelt und sind im Kampf um den Klassenerhalt dringend auf Punkte angewiesen.

Wattens beginnt furios
Der Tabellensituation entsprechend gingen die Wattener als klarer Favorit in das Duell mit dem FC Kitz und genau so legten die Hausherren ihr Spiel auch an. Mit dem frühen Anfangsdruck der Wattener überfordert, kassierte die Gastmannschaft bereits in den ersten Minuten einen Doppelschlag durch Nunez und Gebauer. In der 12. Spielminute tankte sich Simon Zangerl im Strafraum der Gäste durch und konnte letztendlich nur mehr regelwidrig gestoppt werden. Den verhängten Strafstoß verwandelte Hector Nunez trocken zum 1:0. Quasi mit dem Anstoß des Gegners setzten die Grün-Weißen dann noch einen drauf. Wattens presste forsch an, zwang den Gegner zum Ballverlust und konterte im eigenen Stadion blitzschnell. Am Ende tanzte Christian Gebauer Verteidigung und Towart aus und schob den Ball zum frühen 2:0 über die Linie (13.). In dieser Tonart ging es auch weiter und für den FCK bahnte sich ein drohendes Debakel an. Bis auf einen guten Weitschuss von Simon Viertler kam von Kitzbühel in der ersten Halbzeit nicht viel, während die Wattener ein Offensivfeuerwerk abbrannten. Einzig die Chancenauswertung zauberte Trainer Silberberger Sorgenfalten ins Gesicht, ließen doch seine Spieler eine um die andere Großchance ungenutzt verstreichen. Mit der nichtsdestotrotz komfortablen 2:0-Pausenführung ging es dann auch in die Halbzeit.

Kitzbühel kommt aus dem Nichts zurück
Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich am Spielverlauf kaum etwas. Wattens blieb die dominante Mannschaft, wenngleich Kitzbühel nun nach einer taktischen Umstellung (Landerl wanderte in die Innenverteidigung und Salvenmoser kam für Curcic ins Spiel) etwas stabiler wirkte. Die Torchancen hatten aber weiterhin die Hausherren, scheiterten aber wie bereits im ersten Durchgang an sich selbst oder am herausragend parierenden Kristijan Basic im Tor der Gamsstädter. In der 80. Spielminute holten die Gäste dann einen Eckball heraus und plötzlich war im Gernot Langes Stadion Feuer am Dach. Denn ausgerechnet der Ex-Wattener Sascha Wörgetter zirkelte den Eckball direkt ins Tor von Torhüter Ferdinand Oswald und brachte den FCK auf 2:1 heran. Vom möglichen Kantersieg war nun nichts mehr bemerkbar, plötzlich musste der Favorit sogar um seine drei Punkte zittern. Kitzbühel warf in der Schlussphase noch einmal alles nach vorne, blieb aber letzten Endes ohne weiteren Treffer.

Fazit: Auch wenn angesichts der letzten Minuten ein Remis durchaus im Bereich des Möglichen gewesen wäre - verdient hätte sich Kitzbühel den Punktgewinn nicht. Zu überlegen waren die Gastgeber, die für die kommenden Runden wohl an ihrer Chancenauswertung feilen werden.

WSG Wattens - FC Kitzbühel: Das 1:0

WSG Wattens - FC Kitzbühel: Das 2:0

WSG Wattens - FC Kitzbühel: Das 2:1

Kristijan Basic

Kristijan
Basic

Thomas Schennach

Thomas
Schennach

Petar Curcic

Petar
Curcic

Thomas Hartl

Thomas
Hartl

Andreas Landerl

Andreas
Landerl

Christian Pauli

Christian
Pauli

Sascha Wörgetter

Sascha
Wörgetter

Mohamed Doumbouya

Mohamed
Doumbouya

Simon Viertler

Simon
Viertler

Luka Dzidziguri

Luka
Dzidziguri

Martin Boakye

Martin
Boakye

David Stöckl

David
Stöckl

Andreas Salvenmoser

Andreas
Salvenmoser

Peter Gartner

Peter
Gartner

Johannes Sams

Johannes
Sams

Daniel Schöppl

Daniel
Schöppl