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Auftaktniederlage in Schwaz

Niederlage trotz Dominanz

Mit einem glatten 3:0-Sieg ist der SC Schwaz der erste Tabellenführer der neuen Saison - zumindest bis morgen. Gegen Kitzbühel war für die Silberstädter eine starke Defensive das Mittel zum Erfolg.

In dieser Tonart kann es weitergehen. Vor rund 500 Zuschauern empfing der SC Schwaz zum RLW-Auftakt im Tiroler Derby den FC Kitzbühel und konnte sich gegen den Lokalrivalen gleich mit 3:0 durchsetzen. So deutlich wie das Ergebnis war die Partie auf dem Spielfeld allerdings mitnichten.

Timing ist alles
Dreimal schlug Schwaz im Spiel gegen Kitzbühel eiskalt zu und ebenso oft fiel das Tor zum exakt richtigen Zeitpunkt für die Heimmannschaft. Das Spiel begann bereits mit einem Paukenschlag. Schon in der dritten Spielminute passte bei den Kitzbüheler Gästen nach einer Standardsituation die Zuteilung nicht mehr und Kevin Kühnlein konnte eine Kapferer-Ecke alleinstehend mit dem Kopf ins lange Eck verlängern.

Der zweite Schlag folgte in der 44. Spielminute und somit unmittelbar vor dem Pausenpfiff, als Sinan Bicer einen weiten Freistoß-Abschlag von Troppmair aufnahm, unwiderstehlich nach innen zog und mit einem präzisen Flachschuss ins kurze Eck auf 2:0 für den SCS erhöhte. Zum dritten Mal waren die Schwazer dann in der 84. Spielminute zur Stelle und ersparten sich somit eine haarige Schlussphase. Nach Foul an Kevin Kühnlein verwertete Patrick Kapferer den verhängten Strafstoß eiskalt zum 3:0-Endstand und sorgte somit für einen perfekten Meisterschaftsstart der Hofbauer-Schützlinge.

Alex Markl
Wenn man fast 75 Minuten ein Spiel dominiert und am Ende mit 0:3 Heim fährt ist das sehr bitter. Nur schön Fußballspielen zwischen den beiden 16er ist leider zu wenig. Die entscheidenden Momente im Spiel spielen sich in den beiden 16er ab und da waren wir hinten nicht immer 100% konzentriert und vorne nicht effektiv. Auch die tolle Torhüterleistung beim Gegner spielte eine maßgebliche Rolle.Cheftrainer Alexander Markl

Kitzbühels Problemzonen
Abgesehen von den drei Toren und einer Großchance durch Neuzugang Stefan Milenkovic rund um die 80. Spielminute gehörte das Spiel aber eindeutig den Gästen aus der Gamsstadt. Kitzbühel war die spielerisch aktivere Mannschaft und hatte auch optisch mehr vom Spiel. Vor allem zwischen den beiden Boxen drehten die Kitzbüheler mächtig auf und beherrschten mit ihrem Powerfußball Ball und Gegner. Auch an Torchancen mangelte es den Gästen nicht, doch Martin Troppmair behielt sowohl gegen Christian Pauli (15.), Luka Dzidziguri (30.) oder Simon Viertler (40.) die Oberhand und brachte die Offensivabteilung des FCK regelrecht zur Verzweiflung.

In dieser Auftaktpartie offenbarte sich aber die momentane Schwäche des Sensationsaufsteigers aus dem Vorjahr. Läuft das Spiel der Markl-Jungs im Mittelfeld noch wie am Schnürchen, fehlt den Kitzbühelern in den entscheidenden Zonen die nötige Konsequenz. Sowohl hinten beim Gegentreffer zum 0:1, wo die Zuteilung bei einer Standardsituation nicht passte, als auch vorne, wo trotz einiger guter Möglichkeiten kein Tor gelingen wollte. Am Ende musste sich der FCK daher trotz guter Leistung nicht unverdient geschlagen geben.

Fazit: Kitzbühel-Trainer Alexander Markl analysierte nach dem Spiel trocken: "Wer die Tore macht, hat verdient gewonnen!" Dem ist an dieser Stelle auch nichts mehr hinzuzufügen. Die Schwazer waren zum Saisonauftakt einfach das effizientere Team und in den entscheidenden Momenten zur Stelle, was letztendlich zu einem verdienten Sieg über einen sehr starken FC Kitzbühel führte.

Kristijan Basic

Kristijan
Basic

Andreas Landerl

Andreas
Landerl

Daniel Schöppl

Daniel
Schöppl

Thomas Hartl

Thomas
Hartl

Andreas Salvenmoser

Andreas
Salvenmoser

Sascha Wörgetter

Sascha
Wörgetter

Petar Curcic

Petar
Curcic

Luka Dzidziguri

Luka
Dzidziguri

Simon Viertler

Simon
Viertler

Christian Pauli

Christian
Pauli

Zoltan Horvath

Zoltan
Horvath

David Stöckl

David
Stöckl

Thomas Schennach

Thomas
Schennach

Johannes Sams

Johannes
Sams

Michael Lindner

Michael
Lindner

Peter Gartner

Peter
Gartner