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Bittere Niederlage in Dornbirn

Lucky Punch rettet Dornbirner Sieg

Mit seinem Treffer in der 93. Spielminute rettete Yusuf Özüyer dem FC Dornbirn einen knappen, aber nicht unverdienten 3:2-Heimsieg über Kitzbühel.

Der gute Saisonstart des FC Dornbirn hält weiter an. Vor starken 600 Zusehern im Stadion Birkenwiese schlugen die Rothosen den FC Kitzbühel etwas glücklich, aber nicht ganz unverdient mit 3:2 und kletterten damit sogar auf den dritten Tabellenplatz.

Dornbirn beginnt souverän
Die zahlreichen Fans sahen dann von Beginn an eine überlegene Heimmannschaft. Dornbirn zeigte einen tollen Fußball und wirkte den Gästen vorerst in allen Belangen einen Schritt voraus. Bereits in der 12. Spielminute gingen die Hausherren dann durch Philipp Hörmann in Führung. Hörmanns Weitschuss aus rund 20 Metern schlug unhaltbar zum 1:0 im unteren Eck ein. Kitzbühel fand in der ersten Hälfte überhaupt nicht ins Spiel und konnte sich nur auf Schadensbegrenzung verlegen. Diese gelang den Gamsstädtern allerdings recht passabel. Dornbirn war zwar weiterhin die feldüberlegene Mannschaft, konnte die Kitzbüheler Abwehr aber kein weiteres Mal überwinden.

Alex Markl
In der ersten Halbzeit hatte meine Mannschaft keinen Zugriff auf den Gegner und wir waren mit dem 0:1 noch gut bedient. Nach dem 0:2 zeigte mein Team riesen Moral und drängte den Gegner in die eigene Hälfte. Die Folge war ein Lattenschuss von Salvenmoser und die 2 Tore von Dzidziguri und Pauli. Nach dem 2:2 spielten wir weiter nach vorne, wurden aber für die Aufholjagd nicht belohnt. In der 94 Minute wurden wir nach einem Einwurf in den 16er bitter bestraft (wo war der Gegenspieler des Torschützen).

Die Besten: Dzidziguri, Landerl, CurcicCheftrainer Alexander Markl

Vergebener Elfmeter als Initialzündung
Nach dem Seitenwechsel starteten abermals die Hausherren besser ins Spiel. Erst wenige Minuten waren absoluviert, als die Dornbirner wiederum durch einen Weitschuss ihre Führung erhöhten. Dieses Mal war es Aaron Kircher, der FCK-Torhüter David Stöck mit seinem Kracher aus etwas mehr als 20 Metern keine Chance ließ (51.). Etwa eine Stunde war gespielt, als sich die Vorentscheidung abzeichnete. Doch Dominik Heidegger vergab aus einem Elfmeter die Riesenchance auf das 3:0 und leitete somit quasi indirekt die Kitzbüheler Aufholjagd ein. Denn plötzlich waren die Gäste im Spiel und prompt brandgefährlich. Das Blatt hatte sich völlig gewendet und Andreas Salvenmoser gab mit einem Schuss an die Querlatte eine erste Warnung ab. Als Luka Dzidziguri dann in der 66. Spielminute mit einem herrlichen Schlenzer das 2:1 erzielte, brannte im Dornbirner Strafraum endgültig der Hut. Die Gastgeber konnten sich auch nicht befreien und so war das 2:2 praktisch die logische Folge. In der 87. Spielminute verlängerte Horvath einen weiten Einwurf und Christian Pauli traf per Kopf zum mittlerweile verdienten Ausgleich. Das bessere Ende hatten aber nun die Heimischen für sich. In der 93. Spielminute gab es nämlich noch einmal Einwurf für Dornbirn und Yusuf Özüyer zirkelte das Leder letztendlich mit links ins lange Eck zum 3:2-Endstand.

Fazit: Zwei Drittel der Partie hat Dornbirn klar dominiert, daher geht der Sieg letzten Endes auch in Ordnung. Allerdings benötigten die Dornbirner dafür auch eine gehörige Portion Glück, kämpften sich die Kitzbüheler doch noch einmal in die Partie zurück.

  • FC Eurotours Kitzbühel gegen FC Dornbirn
    FC Kitz vs FC Dornbirn
David Stöckl

David
Stöckl

Andreas Lovrec

Andreas
Lovrec

Daniel Schöppl

Daniel
Schöppl

Petar Curcic

Petar
Curcic

Andreas Salvenmoser

Andreas
Salvenmoser

Luka Dzidziguri

Luka
Dzidziguri

Thomas Hartl

Thomas
Hartl

Andreas Landerl

Andreas
Landerl

Sascha Wörgetter

Sascha
Wörgetter

Peter Gartner

Peter
Gartner

Zoltan Horvath

Zoltan
Horvath

Kristijan Basic

Kristijan
Basic

Christian Pauli

Christian
Pauli

Simon Viertler

Simon
Viertler

Thomas Schennach

Thomas
Schennach

Marcel Klingler

Marcel
Klingler