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Derbysieg gegen Kufstein

Kitz dreht 0:1 in 3:1 Sieg

Mit unglaublicher Willenskraft kämpfte sich der FC Kitz gegen die Kufsteiner nach einem Rückstand zurück und gewann das Tiroler Derby letztendlich mit 3:1.

Im gut besuchten Tiroler Derby traf der FC Kufstein am Freitagabend auf den FC Kitzbühel. Das Tiroler Derby stand dabei voll im Zeichen des Abstiegskampfes, müssen doch beide Teams noch um den Klassenerhalt zittern. Vor knapp 1000 Zusehern lieferten sich die beiden Teams dann einen abwechslungsreichen Schlagabtausch, in dem die Hausherren das bessere Ende für sich hatten.

Kufstein beginnt stark
Die Anfangsphase gehörte jedoch nicht den Hausherren. Die Kufsteiner begannen gut und ließen den Kitzbühelern kaum einen Zugriff auf das Spiel. Die Gamsstädter verbuchten kaum nennenswerte Offensivaktionen und mussten den Festungsstädtern das Kommando überlassen. In der 24. Spielminute machte sich das für die Gäste bezahlt und Stefan Schreder schob nach einem Stanglpass völlig freistehend zur verdienten Kufsteiner Führung ein. Nach dem Führungstreffer vergaben die Gäste jedoch durch Emre Yildiz aus kurzer Distanz die große Möglichkeit auf das 0:2 und somit die vermutliche Vorentscheidung. Kufstein war zwar weiterhin dominant, agierte in der Offensive in dieser Phase allerdings zu inkonsequent. Mit der knappen 0:1-Führung der Gäste ging es dann in die Halbzeitpause.

Alex Markl
Wir sind natürlich sehr happy über diesen Sieg. In letzter Zeit war es erkennbar, dass wir von Spiel zu Spiel stärker werden. Irgendwann muss man ja einmal die Früchte des harten Trainings ernten und heute sind die Burschen über sich hinaus gewachsen. Wir sind wie Stehaufmännchen zurückgekommen und einen sehr befreienden Sieg gefeiert. Die Mannschaft hat mich vor allem in der zweiten Halbzeit begeistert, wir leben definitiv noch.Cheftrainer Alexander Markl

Kitzbüheler Stehaufmännchen
Mit dem Seitenwechsel wurde das Spiel der Kitzbüheler zusehends besser. Die Markl-Elf bekam nun mehr Zugriff auf das Spiel und kämpfte sich zurück in die Partie. Dennoch blieben die Vorteile weiterhin knapp auf der Seite der Gäste, die weitere gute Torchancen vorfanden. Doch Yildiz und Jogan (Querlatte) vergaben die besten Gelegenheiten auf einen zweiten Kufsteiner Treffer und ließen Kitzbühel somit am Leben. Das rächte sich in der 72. Spielminute bitterlich. Luka Dzidziguri wurde nach einer schönen Einzelaktion im Strafraum regelwidrig von den Beinen geholt und es gab folgerichtig Strafstoß für die Hausherren. Ex-Kufstein-Kicker Thomas Hartl übernahm als nunmehriger Kitz-Kapitän die Verantwortung und traf vom Punkt aus gegen seinen Ex-Klub zum 1:1-Ausgleich. Nur wenige Augenblicke später kam es für die Gäste noch schlimmer. Nach einer Pauli-Flanke stieg Boakye in der Mitte am höchsten, traf per Kopf aber nur die Querlatte. Sascha Wörgetter setzte in dieser Situation energisch nach und spitzelte das herrenlose Leder zum umjubelten 2:1 über die Linie (75.). Damit waren die Kufsteiner praktisch geschlagen. Die Gäste fanden keine Mittel mehr gegen die nun starken Kitzbüheler. Nur einmal musste sich Torhüter Basic im Tor der Gamsstädter auszeichnen und fischte einen Ball mit einer starken Reaktion von der Linie. Ansonsten spielten die Hausherren den Vorsprung trocken über die Zeit und erzielten aus einem Konter sogar noch das 3:1 durch den Sekunden vorher eingewechselten Christoph Girardelli den 3:1-Endstand (95.).

Fazit: Mit einem moralischen Kraftakt zwangen die Kitzbüheler den Lokalrivalen in die Knie, wobei sich vor allem die Kufsteiner an die eigene Nase fassen müssen. Weil die Schaider-Elf den Sack trotz einiger Möglichkeiten nicht zugemacht hatte, wurde sie am Ende von einem Comeback der Hausherren bestraft.

0:1 Kufstein 24. Minute

Elfmeterfoul 72. Minute

1:1 Hartl (E.) 72. Minute

2:1 Wörgetter 75. Minute

3:1 Girardelli 95. Minute

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Kristijan Basic

Kristijan
Basic

Daniel Schöppl

Daniel
Schöppl

Petar Curcic

Petar
Curcic

Thomas Hartl

Thomas
Hartl

Michael Lindner

Michael
Lindner

Christian Pauli

Christian
Pauli

Andreas Landerl

Andreas
Landerl

Sascha Wörgetter

Sascha
Wörgetter

Mohamed Doumbouya

Mohamed
Doumbouya

Luka Dzidziguri

Luka
Dzidziguri

Martin Boakye

Martin
Boakye

David Stöckl

David
Stöckl

Simon Viertler

Simon
Viertler

Andreas Salvenmoser

Andreas
Salvenmoser

Christoph Girardelli

Christoph
Girardelli

Johannes Sams

Johannes
Sams