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Die KM II erkämpft Punkt in Achenkirch

So hoch, wie manche ankündigten, hängen auch in Achenkirch die Trauben nicht, und so rau ist auch nicht die dortige Gebirgsluft. In einer zwar hart umkämpften, aber ausgesprochen fairen Partie trennten sich die Teams mit einem torlosen Unentschieden, allerdings einem der besseren Sorte und wegen des Spiel- und Chancenübergewichtes eher für den FCK ein wenig bedauerlich.

Schon in der 4. Minute blieb den beiden mitgereisten Kitzbüheler Fans (steirischer Herkunft) der Torjubel in der Kehle stecken, als Höller über rechts Gurschler ideal im Rückraum bedient, dessen Direktschuss aber über die Latte streicht. In der Folge entwickelt sich eine zwar eher zerfahrene, von vielen individuellen - teils auf den holprigen Platz zurück zu führenden - Fehlern geprägte Partie, doch behält der FCK das Zepter in der Hand. Während Achenkirch nur einmal gefährlich, das dabei erzielte Tor aber wegen Abseits nicht anerkannt wird, finden die Gäste immer wieder Einschussmöglickeiten vor. In der 17. setzt Gurschler den links durchbrechenden Lindner ein, dessen Hereingabe nimmt Viertler auf, der sich zwar gegen zwei Gegenspieler durchsetzen, dann aber den Abschluss nur mehr zentral auf den Goalie platzieren kann. In der 23. vertauschte Rollen: Viertler setzt sich auf der Seite durch, seinen Querpass übernimmt Lindner direkt, der Ball klatscht jedoch von der Latte zurück und Höllers Nachschuss kann der Tormann gerade noch zur Eck klären. Nach einem abgeblockten Linksschuss von Gurschler in der 30. und einem gefährlichen Koidl-Heber, der wieder den Meister im Achenkirchner Schlussmann findet, geht es in die Pause.

Die 2. Hälfte beginnt mit einem Sturmlauf der Heimmannschaft. Urplötzlich gerät die bisher solide FCK-Defensive ins Wanken. Wenige Minuten nach einem gefährlichen Schuss, den FCK-Goalie Endstrasser bravourös meistert, überspielt ihn ein gegnerischer Stürmer, der jedoch aus spitzem Winkel nur das Außennetz trifft. In der 60. Min. wieder eine flüssige Kombination der Heimischen über rechts, die perfekte Flanke drückt ihr Mittelstürmer aus 5 Metern an die Latte. Mit einem Wechsel in den Außenpositionen der 4-er-Kette wird dieses Problem behoben, Morrison kann die zuvor anfällige rechte Seite dicht machen und damit steht die gesamte Defensive mit den beiden starken Innenverteidigern Ellmerer und Hofer (von allen namhaften Fachzeitschriften zum Man of the Match gekürt) und dem sehr gut agierenden Dünser auf der 6 wieder bombensicher. Dennoch kann der FCK sein fortan überlegenes Spiel mit teilweise flüssigen Kombinationen zu selten bis in den absoluten Gefahrenbereich durchziehen. Viele gute Angriffe über die Seite scheitern am berühmten letzten Ball und nur Lindner findet nach Zuspiel von Gurschler eine Topchance vor - sein Schuss aus 7m verfehlt jedoch knapp das Ziel - , bevor die Kitzbüheler noch einmal zur Schlussoffensive blasen. Aber sowohl in der 84., als ein Verteidiger einen Lindner-Schuss nach starker Einzelleistung und idealem Zuspiel von Mayrhofer gerade noch ablenken kann, als auch in der 87. fehlt auch das nötige Quäntchen Glück für einen vollen Erfolg: eine Pondorfer-Flanke zirkelt Viertler per Kopf exakt ins lange Eck, aber ein eher planlos durch den Strafraum irrender Verteidiger fälscht noch unabsichtlich zur Ecke ab.

Insgesamt über weite Strecken des Spiels eine ansprechende Leistung des FCK mit einem hochverdienten Punktgewinn.

Lukas Endstrasser

Lukas
Endstrasser

Ryan Morrison

Ryan
Morrison

Daniel Ellmerer

Daniel
Ellmerer

Josef Hofer

Josef
Hofer

Johannes Koidl

Johannes
Koidl

Lukas Mayrhofer

Lukas
Mayrhofer

Markus Gurschler

Markus
Gurschler

Michael Dünser

Michael
Dünser

Michael Lindner

Michael
Lindner

Patrik Höller

Patrik
Höller

Josef Viertler

Josef
Viertler

Alexander Pondorfer

Alexander
Pondorfer

Michael Luxner

Michael
Luxner

Fabian Widmoser

Fabian
Widmoser