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FC Kitz unterliegt Wattens

Wattener gewinnen souverän 3:0

Nach dem Auftaktsieg gegen Hard legte der erklärte Titelfavorit auch im Tiroler Derby gegen Kitzbühel nach und feierte den zweiten 3:0-Sieg in Folge.

So startet man als erklärter Titelfavorit!
Im vergangenen Jahr machte der WSG Wattens eine mäßige Hinrunde einen Strich durch die Meisterrechnung, heuer wollen die Wattener bereits von Beginn an keinen Zweifel aufkommen lassen. Im Duell mit dem letztjährigen Sensationsaufsteiger FC Kitzbühel behielt die WSG mit einer guten Leistung klar die Oberhand und feierte im zweiten Spiel schlussendlich ihren zweiten 3:0-Sieg. Mit einem Torverhältnis von 6:0 und der womöglich stärksten Offensivabteilung in der Geschichte der Regionalliga West lachen die Tiroler nun von der Tabellenspitze und senden eine klare Botschaft an die Konkurrenz.

Entscheidung durch Doppelschlag
Das Spiel selbst begann verhalten. Die Kitzbüheler ließen sich angesichts der bekannten Stärke des Gegners nicht zu unvorsichtigen Handlungen verleiten und verlegten sich im eigenen Stadion auf eine Kontertaktik. In der zweiten Minute hatten die Hausherren dann die erste Torchance - es sollte die letzte für lange Zeit bleiben. Denn Wattens-Trainer Thomas Silberberger erkannte früh die Zeichen der Zeit und stellte seine Taktik um. Ab diesem Zeitpunkt übernahmen die Gäste, bei denen Offensivspieler Marcel Schreter etwas überraschend im defensiven Mittelfeld auflief, die Kontrolle über das Spiel und wurden zusehends stärker.

In der 26. Spielminute war es dann wieder einmal Rückkehrer Simon Zangerl, der seine Mannschaft nach einem groben Schnitzer der Kitzbüheler Hintermannschaft mit 0:1 in Führung brachte. Nur drei Minuten später dann auch schon die Vorentscheidung. Nach herrlicher Vorarbeit von David Zimmerhofer war Sommer-Neuzugang Marcel Schreter zur Stelle und drückte das Leder mit seinem rechten Fuß zum 0:2 über die Linie (29. Spielminute). Die Gamsstädter fanden nach diesem Doppelschlag vorerst nicht mehr ins Spiel zurück und somit ging es mit dem Zweitore-Vorsprung der Wattener in die Pause.

Alex Markl
"Leider machen wir derzeit zu viele individuelle Fehler um hinten die Null zu halten. Die Torchancen gegen einen übermächtigen Gegner waren einfach zu wenig um ein Tor zu erzielen. Nur brav mitspielen wird auch in den nächsten Spielen nicht reichen. Unsere Spiele werden nicht leichter aber wir werden alles unternehmen um wieder Punkte einzufahren."Cheftrainer Alexander Markl

Wattens verwaltet souverän
Auch in der zweiten Hälfte änderte sich am Spielgeschehen nichts mehr. Kitzbühel fand gegen eine abgebrühte und souverän agierende Wattener Mannschaft nicht ins Spiel und konnte die Gästeführung eigentlich nicht gefährden. In der 57. Spielminute legten die Silberberger-Schützlinge noch einen drauf und erhöhten auf 0:3. Benjamin Pranter, der fanreport-Spieler des Jahres der letzten Saison, dribbelte gleich zwei Gegenspieler gekonnt aus, umspielte auch noch den Torwart und Khurram Shazad staubte letztendlich problemlos zum 0:3 ab.

Dabei blieb es dann in Kitzbühel auch, da Wattens den Vorsprung geschickt und souverän verwaltete, während Kitzbühel vorne erschreckend harmlos blieb. Erst in der 92. Spielminute kamen die Hausherren zu ihrer ersten richtigen Torchance, doch der eingewechselte Patrick Astl scheiterte aus kurzer Distanz an WSG-Torhüter Ferdinand Oswald.

Fazit: Mit zwei souveränen Siegen zum Saisonauftakt untermauerten die Wattener ihre Titelambitionen. Vor allem die Offensivabteilung rund um Rückkehrer Simon Zangerl verbreitet derzeit Angst und Schrecken bei den Gegnern und zeigt sich in blendender Verfassung. Kitzbühel offenbart hingegen ungewohnte Schwächen und legte mit zwei 0:3-Niederlagen einen glatten Fehlstart hin.

David Stöckl

David
Stöckl

Christian Pauli

Christian
Pauli

Peter Gartner

Peter
Gartner

Thomas Hartl

Thomas
Hartl

Daniel Schöppl

Daniel
Schöppl

Andreas Landerl

Andreas
Landerl

Luka Dzidziguri

Luka
Dzidziguri

Sascha Wörgetter

Sascha
Wörgetter

Petar Curcic

Petar
Curcic

Simon Viertler

Simon
Viertler

Zoltan Horvath

Zoltan
Horvath

Kristijan Basic

Kristijan
Basic

Thomas Schennach

Thomas
Schennach

Christoph Girardelli

Christoph
Girardelli

Johannes Sams

Johannes
Sams

Patrick Astl

Patrick
Astl