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Kein Sieger im Tiroler Derby

2:2 bei den Wacker Amteure

In einer turbulenten Partie trennten sich die Wacker Amateure und der FC Kitzbühel mit einem 2:2-Unentschieden.

Knapp 150 Zuschauer hatten sich am Samstagnachmittag ans Tivoli an den W1-Platz verirrt, um der Partie zwischen dem FC Wacker Innsbruck II und dem FC Kitzbühel beizuwohnen. Das Tiroler Derby barg dabei einiges an Brisanz, kämpfen doch beide Mannschaften aufgrund der engen Tabellensituation noch um den Klassenerhalt, wobei vor allem die Gamsstädter derzeit akut abstiegsbedroht sind.

Kitzbüheler Blitzstart
Für die Gäste begann die Partie dann allerdings denkbar günstig. Bereits in der vierten Spielminute verteidigten die Hausherren nicht konsequent genug und kassierten nach einem Dzidziguri-Eckball das 0:1 durch den aufgerückten Petar Curcic. In weiterer Folge dominierten zwar die Wacker-Fohlen das Spielgeschehen, Kitzbühel blieb aber vor allem aus Standardsituationen immer brandgefährlich. Die Gastgeber erhöhten ihren Druck aber sukzessive und erzielten in der 22. Spielminute den nicht unverdienten Ausgleich. Nach einer schönen Kombination aus der eigenen Hälfte heraus kam Marco Hesina an vorderster Front an den Ball und blieb vor dem gegnerischen Tor in gewohnter Manier eiskalt. Kurze Zeit später verstummte den Wacker-Anhängern der nächste Torjubel auf den Lippen, als ein Renner-Kopfball nur an der Querlatte landete. Kitzübhel machte seine Sache in dieser Hinsicht besser und nutzte seine eigenen Möglichkeiten konsequent. Luka Dzidziguri spielte ideal auf Simon Viertler und der Kitzbüheler Spielgestalter traf im zweiten Versuch zur neuerlichen Führung des FCK (35.). Mit diesem knappen Spielstand ging es nach 45 Minuten dann auch in die Halbzeitpause.

Alex Markl
Der Mannschaft gebührt ein Pauschallob, sie hat zu zehnt gekämpft wie die Löwen. Nach der blitzartigen Führung zu Beginn ging das Spiel hin und her, wenngleich Wacker mehr Spielanteile hatte. Wir waren aber immer brandgefährlich und hatten übers ganze Spiel verteilt immer wieder gute Möglichkeiten. Nach dem Ausschluss gab es natürlich einen Sturmlauf des Gegners, den wir aber gut abwehren konnten. Leider haben wir unsere Chancen zur Vorentscheidung nicht genutzt.Cheftrainer Alexander Markl

Wackerer Sturmlauf gegen zehn Kitzbüheler
Die zweiten Halbzeit begann - ähnlich wie schon die erste - abermals mit einem Paukenschlag, dieses Mal allerdings nicht in der Form eines Treffers. In der 50. Spielminute sah Kitzbühels Mohamed Doumbouya nach einem Befreiungsschlag eine umstrittene rote Karte und die Gäste mussten nahezu die gesamte zweite Hälfte in Unterzahl absolvieren. Dementsprechend offensiv legte die Heimmannschaft den zweiten Durchgang an und drängten vehement auf den Ausgleich. Kitzbühel verteidigte sich jedoch verbissen und kam seinerseits zu guten Konterchancen. Nach einer weiteren Standardsituation hatten die Gamsstädter dann sogar die Entscheidung auf dem Kopf, doch der aufgerückte Andreas Landerl köpfelte nur an die Querlatte. Zehn Minuten vor Spielende gelang den Innsbruckern dann aber der nicht ganz unverdiente Ausgleich. In einer undurchsichtigen Situation gab Schiedsrichter Keck nach einem Foul an Hesina Elfmeter und der Gefoulte traf selbst souverän zum 2:2 (80.). Damit war allerdings noch lange nicht Schluss. Kitzbühel kam durch zwei Eckbälle noch einmal gefährlich nach vorne, während aufseiten der Wackerianer Florian Rieder mit einem Schuss nur um Haaresbreite am Lattenkreuz scheiterte.

Fazit: Angesichts einer Halbzeit in Unterzahl können die Kitzbüheler mit dem Punkt sicherlich gut leben, auch wenn der Spielverlauf womöglich mehr hergegeben hätte. Die Wacker Amateure trauern hingegen ihrerseits aufgrund der Feldüberlegenheit mit einem Mann mehr eher den drei Punkten nach.

Kristijan Basic

Kristijan
Basic

Thomas Schennach

Thomas
Schennach

Thomas Hartl

Thomas
Hartl

Petar Curcic

Petar
Curcic

Michael Lindner

Michael
Lindner

Sascha Wörgetter

Sascha
Wörgetter

Andreas Landerl

Andreas
Landerl

Simon Viertler

Simon
Viertler

Mohamed Doumbouya

Mohamed
Doumbouya

Luka Dzidziguri

Luka
Dzidziguri

Martin Boakye

Martin
Boakye

David Stöckl

David
Stöckl

Peter Gartner

Peter
Gartner

Christoph Girardelli

Christoph
Girardelli

Andreas Salvenmoser

Andreas
Salvenmoser

Daniel Schöppl

Daniel
Schöppl