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Kitzbühel stirbt Chancentod

1:1 gegen Seekirchen

Ein kräftiges Lebenszeichen gab der FC Kitzbühel beim 1:1 zuhause gegen Seekirchen von sich. Aufgrund einer Vielzahl an vergebenen Möglichkeiten war man im Lager der Kitzbüheler mit dem Remis allerdings alles andere als zufrieden.

Eine tolle Vorstellung lieferte der FC Kitzbühel am elften Spieltag gegen den SV Seekirchen ab. Beim 1:1-Unentschieden vergaben die Gamsstädter jedoch eine Unzahl an Torchancen und trauerten am Ende einem so wichtigen Heimsieg nach. Seekirchen war aber auch alles andere als chancenlos und verbuchte im Laufe der Partie einige gute Kontermöglichkeiten.

Angriffswirbel der Kitzbüheler flacht ab
Vor 200 Zusehern startete der FCK wie aus der Pistole geschossen. Gleich in den Anfangsminuten erspielten sich die Hausherren über Dzidziguri (3., 5.) und Viertler (7.) mehrere gute Torchancen, konnten diese aber nicht verwerten. In der elften Spielminute dann die vermeintliche Erlösung durch Simon Viertler. Viertler bekam den Ball von Luka Dzidziguri mustergültig serviert und traf zur 1:0-Führung für den FC Kitz. Doch nur zwei Minuten später die kalte Dusche durch Seekirchen. Über Ünal und Rösslhuber gelang der Ball zu Benjamin Taferner ins Zentrum und der Mittelfeldspieler scherzelte den Ball zum 1:1-Ausgleich ins lange Eck (13.). Ab diesem Zeitpunkt fingen sich die Gäste etwas und wurden in der Abwehr zusehendes stabiler. Vorne setzten die Salzburger durch Konter über Biribauer und Rösslhuber (setzte einen Heber über Stöckl knapp neben das Tor) immer wieder gefährliche Nadelstiche. Aufseiten der Kitzbüheler sorgte hingegen der starke Luka Dzidziguri für viel Unruhe und scheiterte einmal nur haarscharf an der Querlatte. Mit einem nicht ungerechten 1:1-Unentschieden ging es dann in die Halbzeitpause.

Alex Markl
Ich kann der Mannschaft heute nur gratulieren, sie hat eine Top-Leistung erbracht. Leider wurde sie abermals nicht belohnt, obwohl der Gegner regelrecht an die Wand gespielt wurde. Wir sind heute an unserer eigenen Chancenauswertung gescheitert und haben aus den besten Möglichkeiten kein Tor gemacht.Cheftrainer Alexander Markl

Kitzbühels Druck nimmt wieder zu
Nach dem Seitenwechsel wurden die Hausherren dann zusehends stärker. Zu Beginn der zweiten Halbzeit hielt Seekirchen noch gut mit und kam durch Ünal und Biribauer auch noch zu zwei guten Möglichkeiten, dann spielten aber nur noch die Kitzbüheler. Diese offenbarten aber im Torabschluss immer wieder enorme Defizite und machten selbst aus den größten Torchancen kein Tor. Sascha Wörgetter setzte den Ball beispielsweise nur an die Innenstange und auch Horvath, Viertler oder der umtriebige Dzidziguri vergaben gleich mehrmals. In der Schlussphase retteten sich die Gäste dann über die Zeit und verteidigten mit viel Disziplin und ein bisschen Glück zumindest den einen Punkt.

Fazit: Eine Halbzeit lang lieferten sich die beiden Teams einen offenen Schlagabtausch, ehe Kitzbühel gegen Spielende immer drückender überlegen wurde. Letztendlich scheiterten die Tiroler aber vorrangig an ihrer schwachen Chancenauswertung und verpassten so einen möglichen Befreiungsschlag.

  • FC-Kitz-Seekirchen-1
  • FC-Kitz-Seekirchen-2
  • FC-Kitz-Seekirchen-3
  • FC-Kitz-Seekirchen-4
David Stöckl

David
Stöckl

Andreas Landerl

Andreas
Landerl

Thomas Hartl

Thomas
Hartl

Daniel Schöppl

Daniel
Schöppl

Andreas Salvenmoser

Andreas
Salvenmoser

Andreas Lovrec

Andreas
Lovrec

Sascha Wörgetter

Sascha
Wörgetter

Petar Curcic

Petar
Curcic

Simon Viertler

Simon
Viertler

Luka Dzidziguri

Luka
Dzidziguri

Zoltan Horvath

Zoltan
Horvath

Kristijan Basic

Kristijan
Basic

Michael Lindner

Michael
Lindner

Peter Gartner

Peter
Gartner

Marcel Klingler

Marcel
Klingler

Johannes Sams

Johannes
Sams