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Kitzbühels Angst vor dem Gewinnen

In Überzahl verspielte der FC Kitzbühel in Saalfelden eine 2:1-Führung und musste sich am Ende mit einem 2:2 zufrieden geben.

Knapp 600 Zuschauer sahen in der Saalfeldener Bürgerau das Duell ihres FC Pinzgau Saalfelden gegen einen furiosen FC Kitzbühel. Die Tiroler, seit Saisonbeginn in einer Art Sinnkrise, wirkten gefestigt und erinnerten in ihrer Spielweise wieder an den Glanz des vergangenen Spieljahres. Nur ein Sieg wollte den Tirolern abermals nicht gelingen. Und das, obwohl der Spielverlauf eindeutig für die Gamsstädter zu sprechen schien.

Unbelohnter Blitzstart der Gastgeber
Eigentlich war Kitzbühel in diesem Duell von Spielbeginn bis Spielende die überlegene Mannschaft. Dennoch begann die Partie für die Markl-Elf mit einem Paukenschlag, als Norbert Nemeth bereits in der zweiten Spielminute einen äußerst umstrittenen Elfmeter zum 1:0 für die Gastgeber verwertete. Doch die Pinzgauer konnten diesen Blitzstart nicht für sich nutzen und kassierten schon in der achten Spielminute den Ausgleich. Simon Viertler schloss eine tolle Kombination mit Andreas Lovrec im zweiten Anlauf mustergültig ab und brachte den FCK zurück. In weiterer Folge war Kitzbühel optisch überlegen, wurde aber vorerst nicht mehr wirklich torgefährlich. Saalfelden verteidigte das Remis geschickt und mit etwas Glück in die Halbzeitpause.

1000-Gulden-Schuss vereitelt Kitzbüheler Erfolg
In der zweiten Halbzeit wurde die Kitzbüheler Überlegenheit noch deutlicher, den besseren Start erwischten jedoch abermals die Salzburger mit zwei - dieses Mal ungenutzten - Großchancen. In der 47. Spielminute schwächten sich dann die Saalfeldener entscheidend selbst, als Torschütze Nemeth mit seiner zweiten gelben Karte vom Platz flog. Danach spielten allerdings fast nur noch die Tiroler Gäste und gingen in der 60. Spielminute auch verdientermaßen in Führung, Sascha Wörgetter drückte einen Lovrec-Stanglpass letztendlich zum 1:2 für den FC Kitz über die Linie. Kitzbühel war nun drückend überlegen und spielte auf das entscheidende dritte Tor. Doch trotz guter Chancen wollte den Gästen der vorentscheidende Treffer nicht gelingen und so kam es, dass Lukas Moosmann mit einem 1000-Gulden-Schuss aus rund 30 Metern entgegen dem Spielverlauf den Ausgleich für Pinzgau markierte. Das war zugleich auch der Endstand.

Fazit: Trotz numerischer Überzahl brachten die Kitzbüheler ihre Führung nicht über die Zeit und verabsäumten so bereits zum zweiten Mal in Folge einen möglichen Befreiungsschlag.

Kristijan Basic

Kristijan
Basic

Andreas Landerl

Andreas
Landerl

Daniel Schöppl

Daniel
Schöppl

Thomas Hartl

Thomas
Hartl

Thomas Schennach

Thomas
Schennach

Andreas Lovrec

Andreas
Lovrec

Simon Viertler

Simon
Viertler

Petar Curcic

Petar
Curcic

Sascha Wörgetter

Sascha
Wörgetter

Luka Dzidziguri

Luka
Dzidziguri

Peter Gartner

Peter
Gartner

David Stöckl

David
Stöckl

Zoltan Horvath

Zoltan
Horvath

Andreas Salvenmoser

Andreas
Salvenmoser

Michael Lindner

Michael
Lindner

Marcel Klingler

Marcel
Klingler