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Nächste Niederlage in St. Johann i.P.

Mit einem deutlichen 4:1 schlug der TSV St. Johann den Ligakonkurrenten aus Kitzbühel, verlor dabei allerdings auch drei Akteure verletzungsbedingt.

Im ÖFB-Cup war der TSV St. Johann am LASK erst im Elfmeterschießen gescheitert und hatte dem Favoriten aus Oberösterreich zuvor über 120 Minuten lang einen intensiven Kampf geliefert. Diese Anstrengungen waren den Salzburgern im Duell mit dem FC Kitzbühel jedoch kaum anzusehen. Bis auf die Anfangsminuten boten die St. Johanner vor eigenem Publikum abermals eine überzeugende Vorstellung und schickten die Tiroler letztendlich mit einem 4:1 nach Hause zurück.

St. Johanner Schwächephase bleibt unbestraft
Die Anfangsphase gehörte aber wie bereits erwähnt den Gästen aus Kitzbühel. Die Gamsstädter fanden gleich zu Beginn der Partie zwei hervorragende Torchancen durch Peter Gartner vor, konnten diese allerdings nicht in einen Treffer ummünzen. St. Johann zeigte sich dahingehend wesentlich effektiver und ging in der fünften Spielminute quasi mit dem ersten Angriff in Führung. Unterkofler brachte den Ball perfekt zur Mitte und Marco Grüll vollendete mustergültig zum 1:0. Knappe zehn Minuten legten die Hausherren, die nun kontinuierlich stärker wurden, nach. Krimbacher machte über die linke Seite Dampf, Ajibade brachte den Stanglpass zur Mitte und Milan Sreco schob das Leder zum 2:0 über die Linie (16.). Mit dem Zwei-Tore-Vorsprung im Rücken gewannen die Gastgeber zusätzlich an Sicherheit und übernahmen die endgültige Kontrolle über das Spielgeschehen. Auch die verletzungsbedingte Auswechslung von Hans Eder verursachte den St. Johannern keine Probleme, Mario Keil kam für Eder ins Spiel. Kurz vor der Halbzeitpause dann noch zwei Aufreger. Zuerst wurde den Salzburgern ein aus ihrer Sicht klarer Elfmeter vorenthalten, ehe es wenig später dann nach einem Foul an Gartner einen Strafstoß zugunsten der Gäste gab. Diese Chance ließ sich Kitz-Kapitän Thomas Hartl nicht entgehen und traf vom Punkt zum 2:1-Anschlusstreffer (45.).

Ajibade versenkt Kitzbühel
Zur Halbzeit war St. Johann-Trainer Franz Aigner dann zum zweiten Mal zum Wechseln gezwungen und brachte Lukas Beran für den verletzten Johann Unterkofler. Kitzbühel, vom Anschlusstreffer vor der Pause beflügelt, drückte nun auf den Ausgleich und versuchte noch einmal heranzukommen. Doch St. Johann agierte auch in dieser Phase souverän und führte in der 54. Spielminute die Vorentscheidung durch Benjamin Ajibade herbei. Nach einem Eckball schoss der Stürmer den Ball mit dem Außenrist ins Tor und erhöhte somit auf 3:1 für den TSV. Ajibade war es auch, der in der 73. Spielminute die endgültige Entscheidung besorgte. Von Waltl herrlich freigespielt, lief Ajibade alleine auf das Kitzbüheler Tor zu und schob den Ball zum 4:1-Endstand über die Linie. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Hausherren übrigens bereits zum dritten Mal gewechselt, auch Milan Sreco musste angeschlagen vorzeitig vom Platz. Die Gastgeber brachten den mittlerweile komfortablen Vorsprung letztendlich aber souverän über die Runden.

Fazit: Ähnlich wie in der zweiten Runde des ÖFB-Cups war der FC Kitzbühel auch in der zehnten Runde der Regionalliga West in St. Johann chancenlos. Während sich die Krise der Gamsstädter damit weiter verschärft, nehmen die St. Johanner den Kampf um den dritten Tabellenplatz hinter Wattens und Anif auf.

Kristijan Basic

Kristijan
Basic

Andreas Salvenmoser

Andreas
Salvenmoser

Thomas Hartl

Thomas
Hartl

Daniel Schöppl

Daniel
Schöppl

Michael Lindner

Michael
Lindner

Andreas Lovrec

Andreas
Lovrec

Simon Viertler

Simon
Viertler

Andreas Landerl

Andreas
Landerl

Sascha Wörgetter

Sascha
Wörgetter

Luka Dzidziguri

Luka
Dzidziguri

Peter Gartner

Peter
Gartner

David Stöckl

David
Stöckl

Zoltan Horvath

Zoltan
Horvath

Marcel Klingler

Marcel
Klingler

Patrick Astl

Patrick
Astl

Thomas Schennach

Thomas
Schennach