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Niederlage in Anif

FC Kitz weiterhin punktelos

Eine Stunde lang dominiert der USK Anif die Gäste aus Tirol quasi nach Belieben und führt mit 2:0, nur um plötzlich doch noch einer Niederlage ins Auge zu blicken. Am Ende triumphierten die Salzburger dank später Tore aber doch noch.

Unter den strengen Augen von Felix Ouschan empfing der USK Anif im Rahmen dritten Runde am Freitagabend den FC Kitzbühel. Für Schiedsrichter Ouschan ein ganz besonderes Spiel, gilt der Unparteiische doch als aussichtsreicher Kandidat für Bundesligaspiele und wurde dahingehend von gleich zwei Beobachtern gescoutet. Das Spiel selbst hätte dann auch einem Hollywood-Drehbuch entstammen können: Anif dominiert das Geschehen eine Stunde lang nach Belieben und führt komfortabel, ehe ein Ausschluss die Gäste aus Kitzbühel wieder zurück ins Spiel bringt. Nach dem Ausgleich drückten die Kitzbüheler dann sogar auf die Führung, ehe zwei Konter die in Unterzahl spielenden Anifer doch noch jubeln ließen.

Kitzbühel chancenlos
Die erste Hälfte stand ganz im Zeichen der Heimmannschaft. Kitzbühel bekam sprichwörtlich keinen Fuß auf den Platz und Anif zeigte seine ganze Klasse. Erste gute Torchancen ließen die Hausherren aber ungenutzt und so blieb das Spiel spannend. Erst in der 44. Spielminute belohnten sich die Hofer-Schützlinge selbst für ihr Engagement und gingen hochverdient mit 1:0 in Führung. Nach einem Gestocher war Resul Omerovic zur Stelle und schoss trocken zur Anifer Führung ein. Omerovic war es auch, der in der zweiten Halbzeit nach einem schönen Angriff auf 2:0 erhöhen konnte und somit eine vermeintliche Vorentscheidung herbeiführte (59. Spielminute).

Nur eine Minute später flog allerdings Dragan Dukic nach seiner zweiten gelben Karte mit Gelb/Rot vom Platz und Anif musste seinen Vorsprung in Unterzahl verteidigen. Ein Unterfangen, welches sich als enorm schwierig gestaltete. Denn Kitzbühel, 60 Minuten lang praktisch überhaupt nicht vorhanden, war plötzlich hellwach und witterte seine Chance. Zuerst dribbelte Luka Dzidziguri in der 75. Spielminute gleich mehrere Gegenspieler aus, bediente Zoltan Horvath mustergültig und Horvath verkürzte mit einem schönen Volley auf 2:1.

Nur wenige Minuten später tanzte Dzidziguri erneut durch die Anifer Abwehr und erzielte mit einem schönen Schuss ins lange Eck den 2:2-Ausgleich für die Tiroler (84.). Augenblicke später bediente Dzidziguri den eingewechselten Peter Gartner mit einer Traumflanke, Gartner konnte diese Möglichkeit aber nicht nutzen. Angesichts der nun drohenden Niederlage bäumten sich die Salzburger dann noch einmal auf und sicherten sich mit zwei schnellen Kontern doch noch die drei Punkte. In der 87. Spielminute nutzte Philipp Stadlmann eine Unsicherheit der Gästeabwehr eiskalt aus, spielte quer und Sebastian Wachter traf letztendlich zum umjubelten 3:2 für den USK. Den Schlusspunkt zum 4:2 setzte dann der ebenfalls eingewechselte Alexander Peter nach einem schönen Lochpass bereits in der Nachspielzeit (91.).

Alex Markl
Bis zur 60 Minute war von meiner Mannschaft in diesem Spiel nicht viel zu sehen. Nach dem zweiten Gegentor (war leider Abseits) und dem Ausschluss für den Gegner ging ein Ruck durch meine Mannschaft. In dieser Phase haben wir den Gegner unter Druck gesetzt und den 0:2 Rückstand aufgeholt. Wie schon in vorhergehenden Spielen haben wir leider auch in diesem Spiel zu viele Eigenfehler produziert, dass wir am Ende ohne Punkte heimfahren mussten. Die Fehlerquote ist derzeit einfach zu hoch um ein Spiel erfolgreich zu gestalten (siehe Gegentore).Cheftrainer Alexander Markl

Fazit: Durch einen unnötigen Ausschluss geriet ein eigentlich bereits eingefahren geglaubter Heimsieg der Anifer plötzlich doch noch in Gefahr. Kitzbühel offenbarte in der ersten Halbzeit aber einmal mehr Aufholbedarf, in Überzahl fanden die Gamsstädter dann aber zu ihrer gewohnen Stärke zurück. Am Ende stand die Markl-Elf aber trotzdem wieder mit leeren Händen da, weil in den entscheidenden Momenten der letzte Nachdruck und die nötige Selbstverständlichkeit fehlte.

USK Anif : FC Kitzbühel 4:2 (1:0)

Kristijan Basic

Kristijan
Basic

Andreas Landerl

Andreas
Landerl

Daniel Schöppl

Daniel
Schöppl

Thomas Hartl

Thomas
Hartl

Andreas Lovrec

Andreas
Lovrec

Petar Curcic

Petar
Curcic

Sascha Wörgetter

Sascha
Wörgetter

Luka Dzidziguri

Luka
Dzidziguri

Simon Viertler

Simon
Viertler

Christian Pauli

Christian
Pauli

Zoltan Horvath

Zoltan
Horvath

David Stöckl

David
Stöckl

Thomas Schennach

Thomas
Schennach

Josef Viertler

Josef
Viertler

Michael Lindner

Michael
Lindner

Peter Gartner

Peter
Gartner