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Strenges COVID-Konzept ermöglicht Trainingsstart für Nachwuchsteams ab 15. März

Endlich geht’s wieder los! Am 15.3. treten die heiß ersehnten Lockerungen im Bereich Nachwuchsarbeit in Kraft: Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren dürfen im Freien wieder gemeinsam Sport betreiben.
Folgende Vorgaben sind dabei jedoch unbedingt einzuhalten: Die Gruppengröße von 10 Personen ( plus zwei Betreuer) darf nicht überschritten werden – Körperkontakt ist untersagt – die Teilnehmer müssen registriert, jedoch nicht getestet werden. Für die „Großen“ heißt es aber weiterhin warten, warten, warten….

COVID-19-Präventionskonzept des Österreichischen Fußball-Bundes
zur Durchführung von Trainingseinheiten
im Nachwuchsbereich in Österreich (SpielerInnen bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres)
Stand 13.03.2021

1. Informationen zu COVID-19
Aufgrund der sich ständig verändernden wissenschaftlichen Grundlagen und Erkenntnisse wird für weiterführende Informationen zu COVID-19 auf die Ausführungen der nachstehenden Quellen verwiesen:
– Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (kurz BMSGPK) über www.sozialministerium.at
– AGES über www.ages.at
– Robert Koch-Institut über www.rki.de
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2. Allgemeine Präventionsmaßnahmen
2.1. Verhaltensregeln
Die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen zum persönlichen Schutz, sowie zum Schutz von anderen Personen vor der Ansteckung mit Erregern respiratorischer Infektionen sind eine gute Händehygiene, korrekte Hustenetikette und das Einhalten eines Mindestabstandes (2 Meter) gegenüber Personen. Diese Maßnahmen gelten generell auch während der Grippesaison.


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Regelmäßiges Händewaschen ist wichtig, insbesondere o Händewaschen für mindestens 30 Sekunden.
o vor und nach Zubereitung von Lebensmitteln.
o vor dem Essen.
o nach Benutzung der Toilette und
o immer dann, wenn die Hände verunreinigt sind.
Die Durchführung der Händehygiene mit warmem Wasser und Seife ist notwendig, wenn die Hände sichtbar verunreinigt sind (mindestens 30 Sek. Waschen empfohlen).
Sofern die Hände nicht sichtbar verunreinigt sind, sollten regelmäßig Händedesinfektionsmittel angewendet werden.
Es ist grundsätzlich ein Mindestabstand von 2 Metern gegenüber Personen, die nicht im selben Haushalt leben, einzuhalten.
Beim Betreten öffentlicher Orte in geschlossenen Räumen (bspw. Einkauf) und in allen öffentlichen Verkehrsmitteln ist eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung (MNS) zu tragen bzw. ab dem Alter von 14 Jahren eine Atemschutzmaske der Schutzklasse FFP2 (FFP2-Maske / im Folgenden auch als Schutzvorrichtung bezeichnet) ohne Ausatemventil oder eine äquivalente bzw. einem höheren Standard entsprechende Maske Folgendes ist u.a. beim Tragen der Schutzvorrichtung zu beachten:
o Mund und Nase sollen vollständig bedeckt sein.
o Während dem Tragen MNS nicht berühren.
o Nach der Verwendung nur die seitlichen Bänder zum Abnehmen
berühren.
Beim Husten oder Niesen Mund und Nase mit gebeugtem Ellbogen oder einem Taschentuch bedecken und sofort entsorgen.
Mit den Fingern nicht ins Gesicht greifen.
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2.2. Empfehlungen für den privaten Bereich
2.2.1.
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Kontakte mit anderen Personen bestmöglich vermeiden
Keine Kontakte zur Nachbarschaft oder zur Öffentlichkeit, sofern möglich.
Im Haus/in der Wohnung bleiben.
Beim Spazieren/Sport ist im privaten Bereich ein Mindestabstand von 2 m zu Dritten einzuhalten.
Keine Besuche empfangen.
Keine öffentlichen Verkehrsmittel verwenden.
Regeln gelten für alle Personen im Haushalt, nicht nur für SpielerInnen/BetreuerInnen/TrainerInnen. Unbedingt notwendige Einkäufe sind auf ein Minimum zu beschränken und sind von anderen Personen im Haushalt (nicht vom Spieler oder der SpielerIn) durchzuführen.
2.2.2. Umgang mit Personen im Haushalt
– Sicherstellen, dass gemeinsam im Haushalt genutzte Räume (Küche, Bad) gut gelüftet sind.
– Den direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten, insbesondere aus dem Mund-Rachen-Raum
und aus den Atemwegen von Familienangehörigen mit Beschwerden vermeiden.
– Häufig berührte Flächen wie Tische, Türklinken, Treppengeländer mindestens einmal täglich
reinigen und desinfizieren.
– Kontakt zu potenziell kontaminierten Gegenständen (wie z. B. Zahnbürsten, Geschirr,
Getränke, Handtücher, Betttücher) von Familienmitgliedern vermeiden.
– Die eigenen Kontaktpersonen notieren und deren Gesundheitszustand beobachten.
– Haushaltsgegenstände (Geschirr, Besteck, Wäsche, etc.) ausreichend mit Spülmittel und
heißem Wasser waschen.
2.2.3. Allgemeine Maßnahmen
– Regelmäßige Reinigung von Kleidung, Bettwäsche, Handtüchern, Badehandtüchern, etc.
– Möglichst viel trinken und auf vitaminreiche Ernährung achten.
– Atemwege/Schleimhäute möglichst feucht halten.
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3. PräventionsmaßnahmenzurFortführungdesTrainingsbetriebes
Die Verantwortung zur Umsetzung dieses Präventionskonzeptes liegt beim jeweiligen Verein. Zur Fortführung des Trainingsbetriebes sind zumindest nachstehende Präventionsmaßnahmen zu treffen.
3.1 Informations-/Aufklärungspflicht
Sämtliche SpielerInnen bzw. deren gesetzlicher Vertreter, BetreuerInnen und TrainerInnen müssen vom Verein über die Inhalte dieses Präventionskonzeptes aufgeklärt werden. Insbesondere sind nachstehende Bereiche abzudecken:
– Verhaltensregeln auf und abseits des Spielfeldes
– Verhaltensregeln in hygienischer Hinsicht
– Führen eines „Gesundheitstagebuches“
– Empfehlungen für den privaten Bereich
3.2 Sicherstellung der Gesundheit der SpielerInnen, BetreuerInnen, TrainerInnen
Es ist ausschließlich der Trainingsbetrieb im Freien erlaubt. Ein Trainingsbetrieb in geschlossenen Räumlichkeiten ist untersagt.
Bei der Sportausübung ist der Mindestabstand von 2 m stets einzuhalten, der kurzfristig unterschritten werden darf. Die Ausübung von Fußballsport im Wettkampfformat ist unzulässig. Die Gruppengröße beträgt max. 10 Kinder und Jugendliche, plus zwei TrainerInnen oder BetreuerInnen.
Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres müssen nicht getestet werden, damit sie am regelmäßigen Trainingsbetrieb im Freien teilnehmen können. TrainerInnen und BetreuerInnen müssen sich spätestens einmal alle sieben Tage testen lassen und einen negativen
Testnachweis erbringen. Dies ist mittels Antigen-Test oder PCR – Test möglich. Der Test kann auch
an den öffentlich befugten Stellen (Teststraße, Apotheke) durchgeführt werden. Liegt dieser Nachweis der negativen Testung nicht vor, haben TrainerInnen und BetreuerInnen auch während der Trainingseinheit eine Atemschutzmaske der Schutzklasse FFP2 (FFP2-Maske) ohne Ausatemventil oder eine äquivalente bzw. einem höheren Standard entsprechende Maske zu tragen.
Einem Nachweis über ein negatives Testergebnis auf SARS-CoV-2 sind eine ärztliche Bestätigung über eine in den letzten sechs Monaten vor der vorgesehenen Testung erfolgte und zu diesem Zeitpunkt aktuell abgelaufene Infektion, ein Nachweis über neutralisierende Antikörper für einen Zeitraum von drei Monaten, ein Nachweis nach § 4 Abs. 18 EpiG oder ein Absonderungsbescheid, wenn dieser für eine in den letzten sechs Monaten vor der vorgesehenen Testung nachweislich an COVID-19 erkrankte Person ausgestellt wurde, gleichzuhalten.
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Nur für das Bundesland Vorarlberg gilt:
Bei der Sportausübung ist der Mindestabstand von 2 m stets einzuhalten, der kurzfristig unterschritten werden darf. Die Ausübung von Fußballsport im Wettkampfformat ist unzulässig.
Bei Durchführung des Trainingsbetriebes im Freien besteht keine Testpflicht und die Gruppengröße darf max. 20 Kinder und Jugendliche, zuzüglich drei volljähriger Betreuungspersonen betragen.
Die Gruppengröße darf in geschlossenen Räumlichkeiten (z.B Sporthallen udgl.) 10 Kinder und Jugendliche, zuzüglich zwei volljähriger Betreuungspersonen nicht überschreiten. Bei Durchführung von Trainingseinheiten in geschlossenen Räumlichkeiten besteht eine Testpflicht für alle Kinder und Jugendliche über 10 Jahren, sowie auch für TrainerInnen und BetreuerInnen1. Der negative Testnachweis kann in Form eines Antigen-Tests (48h gültig) oder PCR-Tests (72h gültig) von öffentlich befugten Stellen (Teststraßen, Apotheken) erbracht werden oder in Form eines negativem Ergebnis mit einem SARS-CoV-2-Test zur Eigenanwendung (z.B Schultest), der in einem behördlichen Datenverarbeitungssystem erfasst wurde und dessen Abnahme nicht mehr als 24 Stunden zurückliegen darf. Im Falle einer überstandenen Infektion, siehe der vorherige Absatz.
1 Gemäß der Aussage des Vizekanzlers Kogler im NR-Hauptausschuss am 12.03.2021.
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4. Medizinische Präventionsmaßnahmen imTrainingsbetrieb
Die nachstehenden Maßnahmen sind für alle SpielerInnen, BetreuerInnen und TrainerInnen ab Fortführung des Trainingsbetriebes anzuwenden.
4.1. Gesundheitstagebuch
Zur Dokumentation des Gesundheitszustandes ist von allen Personen ein „Gesundheitstagebuch“ zu führen. Für die Freigabe zur Teilnahme am Training ist bei den Spielern und Spielerinnen vom gesetzlichen Vertreter, nach vorheriger Unterzeichnung einer Einverständniserklärung, an jedem Tag einer entsprechenden Einheit (Training) u.a. die Befindlichkeit zu erheben, das Auftreten etwaiger Krankheitssymptome zu dokumentieren, sowie die Körpertemperatur mittels Fiebermessung festzustellen. Dieselbe Vorgehensweise gilt auch für die BetreuerInnen und TrainerInnen, an jedem Tag einer entsprechenden Einheit (Training), sofern genannte Personen am jeweiligen Tag, an einer entsprechenden Einheit (Training) teilnehmen. Die Gesundheitstagebücher werden vom jeweiligen Verein, unter Einhaltung der Datenschutzvorschriften, aufbewahrt.
4.2. Erhebung von Kontakten (Contact Tracing)
Die Vereine oder Betreiber von nicht öffentlichen Sportstätten haben sicherzustellen, dass von Personen, welche sich länger als 15 min am betreffenden Ort aufhalten, folgende Daten erhoben werden:
– Vor-, und Familienname
– Telefonnummer oder E-Mail-Adresse
Diese Daten sind vom Verein oder Betreiber der nicht öffentlichen Sportstätte, mit dem Datum und der Uhrzeit des Betretens der Sportstätte zu versehen, damit der Bezirksverwaltungsbehörde die Daten auf Verlangen vorgelegt werden können. Dies hat unter Berücksichtigung der Datenschutzvorschriften zu geschehen. Die Daten sind längstens 28 Tage, gerechnet vom Zeitpunkt der Erhebung, aufzubewahren und danach unverzüglich zu löschen.
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5. Präventionsmaßnahmen beimTraining
Die Vereine sind für die Umsetzung organisatorischer und hygienischer Präventionsmaßnahmen zur Reduzierung des Infektionsrisikos von Personen im Fußballumfeld verantwortlich.
5.1. Allgemeine Maßnahmen
– Anzahl von Personen auf der Sportstätte während der Anwesenheit von Personen (insbesondere SpielerInnen, BetreuerInnen und TrainerInnen) ist auf ein Mindestmaß, das zur Abwicklung des Betriebes gebraucht wird, zu reduzieren. Bestmöglich ist eine zeitliche Koordination derart vorzunehmen, dass es zu so wenig wie möglichen Überschneidungen mit anderen Mannschaften kommt.
– Eingangskontrollen regeln den Zugang zur Sportstätte für alle Personen und müssen sicherstellen, dass von Personen die Daten erhoben werden, welche sich länger als 15 min am betreffenden Ort aufhalten (Siehe Punkt 4.2). Es ist stets ein Mindestabstand von 2 Metern einzuhalten, sowie in geschlossenen Räumen (z.B Kabinen) ein Mund-Nasen-Schutz bzw. ab dem Alter von 14 Jahren ist eine Atemschutzmaske der Schutzklasse FFP2 (FFP2- Maske) ohne Ausatemventil oder eine äquivalente bzw. einem höheren Standard entsprechende Maske zu tragen.
– Umfangreiches Zurverfügungstellen von Händedesinfektionsmitteln (Ständer) am Trainingsgelände (vorzugsweise „handfrei“ zu nutzen).
– Ein Hygiene-, und Reinigungsplan für Infrastruktur und Material ist zu erstellen.
– Bei Betreten der Sportstätte sind die Hände zu desinfizieren.
– Einsatz ausschließlich von personalisierten Getränkeflaschen.
– Die An-/Abreise soll, wenn möglich nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erfolgen.
– Fahrgemeinschaften sollen vermieden werden.
5.2. Geschlossene Räume
– Der Aufenthalt in geschlossenen Räumen (Umkleidekabinen) soll auf ein Minimum reduziert werden.
– Zwischen allen Personen ist ein Mindestabstand von 2 Metern einzuhalten sowie ein Mund- Nasen-Schutz bzw. ab dem Alter von 14 Jahren eine Atemschutzmaske der Schutzklasse FFP2 (FFP2-Maske) ohne Ausatemventil oder eine äquivalente bzw. einem höheren Standard entsprechende Maske – mit Ausnahme des Spielfeldes – zu tragen.
– Regelmäßige Reinigung mit handelsüblichen Reinigungsmitteln am Ende des Trainingstages.
– Auf gute Durchlüftung der Räumlichkeiten achten.
– Türen von Kabinen, Räumen und Zimmern sollten insgesamt möglichst offen bleiben, damit
keine Türgriffe benutzt werden müssen.
– Das Training darf nicht in geschlossenen Räumlichkeiten stattfinden. Im Bundesland
Vorarlberg, darf das Training in geschlossenen Räumlichkeiten, wie in Punkt 3.2 erläutert,
stattfinden.
– Besprechungen mit Gruppen werden bestmöglich nur im Freien durchgeführt. Falls in einem
geschlossenen Raum notwendig, ist ein Mindestabstand von 2 Metern sicherzustellen und ein Mund-Nasen-Schutz bzw. ab dem Alter von 14 Jahren eine Atemschutzmaske der
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Schutzklasse FFP2 (FFP2-Maske) ohne Ausatemventil oder eine äquivalente bzw. einem
höheren Standard entsprechende Maske) ist zu tragen.
– Einzelduschen wird empfohlen. Wenn mehrere Personen einen Duschraum nutzen, sollte
dies zeitlich so gestaffelt werden, dass der Mindestabstand von 2 m eingehalten werden
kann.
– Wenn mehrere Kabinen genutzt werden können, werden diese bestenfalls immer von den
gleichen Personen genutzt. In den Kabinen ist stets ein Mund-Nasen-Schutz bzw. ab dem Alter von 14 Jahren eine Atemschutzmaske der Schutzklasse FFP2 (FFP2-Maske) ohne Ausatemventil oder eine äquivalente bzw. einem höheren Standard entsprechende Maske) zu tragen.
5.3. Trainingsutensilien
– Es wird empfohlen, dass die SpielerInnen das persönliche Trainingsgewand, Handtücher und Trinkflaschen selbst mitbringen.
– Sollten Trainingsutensilien vom Verein gewaschen werden, sind benutztes Trainingsgewand, Handtücher, etc. bestenfalls eigenständig in die Waschmaschine zu legen, alternativ können Waschkörbe vor dem Waschraum bereitgestellt werden.
– Bestenfalls befinden sich die Trainingsutensilien in einem Lagerraum, in dem ausschließlich Utensilien für diese Mannschaft gelagert werden.
– Ein Hygiene- und Reinigungsplan für die Trainingsutensilien ist zu erstellen.
5.4. Medizinische Versorgung
– Bei Behandlungen wird darauf geachtet, dass ausreichend Mindestabstand von zumindest 2 Metern zwischen den Behandlungsliegen sichergestellt ist und ein Mund-, und Nasenschutz bzw. ab dem Alter von 14 Jahren eine Atemschutzmaske der Schutzklasse FFP2 (FFP2-Maske) ohne Ausatemventil oder eine äquivalente bzw. einem höheren Standard entsprechende Maske) getragen wird. Bestenfalls wird nur ein Spieler pro Raum versorgt oder die Behandlung im Freien durchgeführt.
– Die Therapeuten und Ärzte werden angehalten, auf hygienische Standards zu achten und einen Mund-Nasen-Schutz in Form einer FFP2 (FFP2-Maske) ohne Ausatemventil oder eine äquivalente bzw. einem höheren Standard entsprechende Maske im Innenbereich zu tragen.
– Eine konsequente Handhygiene ist notwendig.
– Die Räumlichkeiten sind ausreichend zu lüften und vor/nach Behandlungen (insbesondere
Untersuchungsliegen) zu reinigen.

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